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Schriftarten und ihre Tücken, Tipps und Tricks

Juli 8, 2018

Alle Schriften die auf dem PC installiert sind, werden automatisch in die Programme: Silhouette Studio und CanvasWorkspace übernommen.
Neben Schriften die Buchstaben hinterlegt haben, gibt es auch Schriften die Motive hinterlegt haben.
Schriften mit Motive nennt man „Dingbats“.

Neben den erwähnten „Dingbats“, gibt es auch noch andere Schriftarten, die sich mehr oder weniger für bestimmte Projekte eignen.
Ich möchte in diesem Beitrag einige Tricks und Tipps geben, wie man Schriften Plotter fähig bekommt, bzw. welche Schriftarten man für bestimmte Projekte verwenden kann.
Für Papier und Vinyl eignen sich generell alle Schrift, wenn die Linien nicht zu fein sind. Aber wie es dann oft so ist, ausgerechnet „die“ Schrift möchte man für sein Projekt verwenden.

Man sieht das die Linien, an den Übergängen, sehr fein sind und die Schrift zum Schneiden nicht geeignet ist.
Macht man um den Text ein Versatz/Offset mit dem kleinst möglichen Wert erhält man einen schneide fähigen Text.

Eine weitere Schriftart, sind die sogenannten Stencil-Schriften.
Diese Schriften eignen sich besonders für Kartenprojekte, da bei den Buchstaben: a, e, o, b, d, g, q das Innere nicht raus fallen soll.
Es gibt im Internet fertige Stencil-Schriften zum Downloaden, aber ob die einem immer gefallen ist die andere Sache. Ich wäre nicht Iris, wenn ich  jetzt keinen Tipp hätte wie man solche Schriften mit jeder Schrift selber erstellt.

1. Verwendete Schrift: Lucida Calligraphy
2. Erste Reihe mit schwarzem Hintergrund: So sieht die Schrift aus wenn sie ausgeschnitten wurde, die Buchstaben fallen raus.

Zeichne ein dünnes, kleines Rechteck und kopiere es so oft wie es für den Text benötigt wird.
Die Rechtecke platziert man (so wie im Beispiel die gelben) auf die Buchstaben.
Alles markieren:
Silhouette Studio: Modifizieren, subtrahieren
CanvasWorkspace: Überlappung, subtrahieren
An den Stellen wo man die Rechtecke platziert hat sind die Buchstaben nun unterbrochen: Das Innere der Buchstaben kann nicht mehr herausfallen.

Vom Schneiden kommen wir nun zum Schreiben. Wenn das Messer gegen einen Stiftehalter oder Universalen-Stiftehalter ausgetauscht wird,
werden alle Linien gezeichnet bzw. der Texte geschrieben.
Wenn Du zum ersten Mal, einen Stift verwendest und einen Text schreibst wirst Du vermutlich enttäuscht sein.
Die Plotter können nicht zwischen Messer und Stift unterscheiden es werden nur die Schneidelinien gezeichnet.
Motive/Texte können aber mit Fülllinien gefüllt werden (dazu mehr in einem anderen Beitrag)

Wenn man eine Schrift haben möchte die nur aus einer Linie besteht, sucht man im Internet nach:
Single Line Font
One Line Font
Single Line Fonts bzw One Line Fonts, sind meistens auch keine Schriften mit nur einer Linie, die Linien sind nur dichter zusammen.

Matilda ist eine „richtige Single Line Schrift“.

Aber, wie auch schon bei den Stencil Schriften erwähnt, man möchte eine ganz bestimmte Schrift schreiben.

Tipp: Man kann aber auch, wenn man folgenden Tipp beachtet, aus einer „Normalen Schrift“ eine „fast Single Line“ erstellen.
Die Schrift sollte gleichmäßig sein, keine feineren Linien zwischen den Buchstaben.

Als Beispiel habe ich:
„rr Beautiful Dreamer Basic“ verwendet.
Zunächst verschmelzt man die Buchstaben, dann „gruppiert”man damit die i-Punkte, ü-Punkte bzw Satzzeichen sich nicht verschieben.
Text markieren:
– Silhouette Studio > Offset Innen
– CanvasWorkspace > Versatz Innen

Ich hoffe dieser Beitrag war für dich hilfreich über Kommentare würde ich mich freuen.

Liebe Grüße
Iris

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